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Energiepreisrisiken und Auswirkungen auf die Europäische Energiepolitik

Berlin Lunchtime Meeting

 

REFERENTIN: Prof. Dr. Claudia Kemfert (DIW Berlin und Humboldt-Universität Berlin)

KOMMENTAR: Judy Dempsey, International Herald Tribune (Berlin) 

MODERATION: Prof. Dr. Georg Meran, Vize-Präsident, DIW Berlin 

 

Date: 24 May, 12-2 pm

  

Die Energiepreise, allen voran Öl und Gas, sind in der jüngsten Vergangenheit stark gestiegen. Die Gründe für hohe Energiepreisschwankungen sind vielschichtig. Der hohe Ölpreis lässt ebenso den Gaspreis steigen. Aufgrund der hohen weltweiten Nachfrage steigt ebenso der Preis für Kohle. In der Folge steigen gleichsam die Strompreise. Derartige Energiepreissprünge stellen volkswirtschaftlich erhebliche Kostenfaktoren dar. Die Energiepolitik muss reagieren und versuchen, derartige Energiepreisrisiken zu vermeiden. Der Vortrag von Frau Prof. Dr. Claudia Kemfert widmet sich dieser Thematik und wird auf die Gründe für Energiepreisänderungen eingehen und die Möglichkeiten der Europäischen Energiepolitik aufzeigen, Energiepreisrisiken zu vermindern.

 

Claudia Kemfert leitet seit April 2004 die Abteilung Energie, Verkehr und Umwelt am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) und hat den Lehrstuhl für Umweltökonomie an der Humboldt-Universität Berlin inne. Sie war Gastprofessorin an den Universitäten von St. Petersburg (2003/04), Moskau (2000/01) und Siena (1998, 2002/03) und externe Expertin für die Weltbank und die Vereinten Nationen. Ferner ist sie Mitherausgeberin der Zeitschriften Energy Economics und Gaia und Mitglied des Nachhaltigkeitsbeirats beim Umweltministerium des Landes Baden-Württemberg. Ihre Forschungsschwerpunkte konzentrieren sich auf die Bewertung von Klima- und Energiepolitikstrategien.

 

Judy Dempsey ist Berlin-Korrespondentin der International Herald Tribune. Ihre Schwerpunkte liegen in Zentral- und Osteuropa in den Bereichen Politik und Wirtschaft. Sie gewann viele Preise, darunter den „Anglo-German Preis“ und den Preis des „Vereins der Ausländischen Presse in Deutschland e.V.“.