Die Deutsch-Britische Stiftung

Gründung und Status

Die Deutsch-Britische Stiftung für das Studium der Industriegesellschaft wurde 1973 auf Initiative des damaligen Bundespräsidenten Gustav Heinemann durch ein Abkommen zwischen den Regierungen der Bundesrepublik Deutschland und Großbritanniens gegründet. Bundespräsident Horst Köhler und Seine Königliche Hoheit, der Herzog von Edinburgh, fungieren gemeinsam als Schirmherren.

 

Finanzierung

Das Vermögen der Stiftung stammt aus Geldern, die von der britischen und der deutschen Regierung bereit gestellt wurden. Die Verwaltung und Vergabe dieser Mittel erfolgt gemäß der Gründungsakte der Stiftung und dem geltenden Stiftungsrecht unabhängig von den Regierungen.

 

Aufgabe der Stiftung

Die Deutsch-Britische Stiftung trägt zur politischen Entscheidungsfindung in Deutschland und Großbritannien bei, indem sie vergleichende Forschungsprojekte im Bereich Wirtschafts-, Umwelt- und Sozialpolitik fördert. Neben regelmäßigen Publikationen werden von der Stiftung Konferenzen, Seminare und Vorträge organisiert und unterstützend begleitet. Ziel ist es, den Ideen-, Wissens- und Erfahrungsaustausch zwischen deutschen und britischen Experten aus Theorie und Praxis anzuregen und den Transfer von Bes  Practice zu fördern.

 

In den vergangenen 30 Jahren gelang es der Stiftung, durch ihren Beitrag das Verständnis von Zusammenhängen in unseren modernen Industriegesellschaften zu verbessern; sie hat daran mitgewirkt, die vergleichende Forschung zu einer tragenden Säule der evidenzbasierten Politik zu machen. Die Deutsch-Britische Stiftung bietet ein bis heute einzigartiges Forum der Diskussion unterschiedlicher Lösungsansätze zu vergleichbaren Problemstellungen in beiden Ländern.

 

Aktivitäten

  • Die Stiftung unterstützt bilaterale Forschung, Seminare und Konferenzen.
  • Die Stiftung publiziert vergleichende Analysen.
  • Die Stiftung fördert die Netzwerkbildung zwischen Wissenschaftlern, Sozialpartnern und Vertretern aus Politik und Medien beider Länder.